Moderne Küche mit optimalen Stauraumlösungen – organisierte Schränke und Auszüge
    Ratgeber

    Stauraum: Großes Thema vor allem bei kleinen Küchen

    Von TraumküchenCheck Redaktion • 10. Juli 2025

    Schubkästen bieten bis zu 30 % mehr nutzbaren Stauraum als klassische Schrankböden mit Türen und ermöglichen den vollständigen Überblick von oben. Für Eckschränke eignen sich Schwenkauszüge (z. B. LeMans-System) oder Drehböden, die bis zu 75 % der toten Ecke nutzbar machen. Apothekerschränke mit Vollauszug sind die platzsparendste Lösung für schmale Nischen ab 30 cm Breite.

    Nutzen Sie Schubkästen – diese sind zwar teurer als Schränke mit Türen, aber Sie werden es sich danken, wenn Sie nicht mehr in den Schrank klettern müssen, um etwas zu finden. Sie haben im Schubkasten einen guten Überblick von oben auf alles, was drin ist.

    Eckschränke optimal nutzen

    Genauso verhält es sich mit Eckschränken. Sie möchten eine sogenannte "Tote Ecke" nutzen? Dafür gibt es Eckschränke und Halbeckschränke, die den Platz zum Teil nutzbar machen. Auch hier sollten Sie nicht nur einen Schrank mit Tür und Einlegeboden nehmen. Nach einem halben Jahr wissen Sie nicht mehr, was drin ist, und Sie finden auch nichts drin.

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    Eckschranklösungen im Vergleich

    Drehböden

    Es gibt Schränke mit zwei halbrunden Böden, die man nach vorne raus drehen kann, und Sie haben so einen guten Überblick, was drin ist. Die Ausnutzung des toten Raums ist eher mäßig.

    Le-Mans-Schränke

    Besser sind bei Halbeckschränken sogenannte Le-Mans-Schränke, die zwei Böden mit einem Schwenk-Mechanismus haben und den Raum effektiver nutzen. Nachteil: Sie sind Preistreiber in einer Küche.

    Magic Corner

    Für die beste Ausnutzung der toten Ecke ist als Halbeckschrank der Magic-Corner-Schrank am effektivsten. Er nutzt die Ecke und den Schrank mit einem ausgeklügelten Mechanismus mit 4 Böden, die im Schrank laufen. Nachteil: sehr hoher Anschaffungspreis.

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    Medium Rectangle (300x250)

    Karussellschrank

    Weitere Eckschranklösungen sind der Karussellschrank mit einer Front, montiert an zwei Drehböden. Diese können Sie dann 360° im Schrank drehen und kommen so gut an alles dran. Empfehlenswert ist dieser aber nur bei sehr kleinen Küchen, um Stauraum zu schaffen. Den Karussellschrank gibt es auch als Diagonalschrank mit einer Tür und 45° Schräge.

    Space Corner

    Die wohl verrückteste Variante ist der Space-Corner-Auszug: Schubladen und Auszüge in eine Ecke gebaut.

    Schubkästen vs. Auszüge

    Übrigens unterscheidet der Küchen-Profi zwei Arten an Schubkästen:

    • Schubkasten: Flach, bis zu 10-15 cm hoch
    • Auszug: Höher, kann seitlich eine Reling haben (z.B. aus Glas, das auch beleuchtet werden kann) oder einfach nur eine Relingstange

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    Tipps für mehr Stauraum

    • Investieren Sie in Schubkästen statt in Schränke mit Türen
    • Nutzen Sie die Ecken mit intelligenten Eckschranklösungen
    • Wählen Sie die richtige Lösung für Ihre Küchengröße und Ihr Budget
    • Bedenken Sie: Höhere Investition in gute Auszugssysteme zahlt sich im Alltag aus

    Fazit

    Die richtige Stauraumlösung hängt von Ihrer Küchengröße und Ihrem Budget ab. Während einfache Drehböden günstiger sind, bieten Magic-Corner-Systeme die beste Raumausnutzung. Schubkästen und Auszüge erleichtern den Alltag erheblich – die Mehrkosten lohnen sich langfristig.

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